Ein Pferd, das nicht alleine bleiben möchte, ist ein Pferd, das
„klebt“. Die Verhaltensmuster solcher Pferde sind vielfältig, deren
Ursachen aber prinzipiell die gleichen: Der natürliche Herdeninstinkt
ist für Pferde überlebenswichtig, denn nur in der Herde fühlen sie sich
sicher. Ein Pferd versucht, sich loszureißen oder einen Zaun zu
überspringen, um wieder ins vertraute Umfeld zurück zu gelangen. Es
verweigert dem Menschen am Boden oder im Sattel den „Gehorsam“, läßt
sich nicht führen oder leiten. Ein Pferd, das zurück will zu seinem
Kumpel, setzt seine Körperkraft zunächst passiv ein, indem es sich
weigert, weiter zu gehen. In fortgeschrittenen Stadien aber kann es
gezieltes, aggressives Verhalten zeigen. So ein Verhalten, das meist
schon im Fohlenalter entsteht, ist lästig und gefährlich für Pferd und
Mensch.
Im aktuellen PK-Leserbrief unter PK-Media auf www.peter-kreinberg.de gibt Peter Kreinberg umfassend
Auskunft darüber, was „Kleben“ ist und wie sich dieses Verhalten bei
Pferden darstellen und manifestieren kann. Der Ausbilder zeigt
praktische Lösungsansätze auf, die helfen, schon automatisierte
Reflexketten des Tieres zu durchbrechen und durch
bewusstseinsverändernde Handlungen zu ersetzen.
Leserbrief 'Klebeverhalten' positiv ändern

