Philippe Karl kontert gegen Dr. Heuschmanns Kritik
Kritik von Gerd Heuschmann -Philippe Karl kontert
Schon nach dem großen Event in Verden, an dem Dr. Gerd Heuschmann und Philippe Karl Ihre Methoden und Ansichten vorstellten, berichtete die Fachzeitung Pegasus sachlich und neutral über die Veranstaltung.
Im aktuellen Heft veröffentlichte die Pegasus-FS-Redaktion einen kritischen Artikel von Tierarzt und Buchautor Dr. Gerd Heuschmann zu Phillippe Karls „Schule der Légèreté“ und brachte damit offensichtlich einen Stein ins Rollen gebracht.
In der Rubrik „Klartext - die Expertenmeinung“ (Pegasus – freizeit im sattel, Heft 3/10, Seite 38) hinterfragt Heuschmann die Pferdefreundlichkeit der „Légèreté“. „Légèreté heißt nicht automatisch besser, pferdegerechter. Hier gilt es, differenziert und fachkundig hinzuschauen. Viele Reiter verbinden mit der Schule der Légèreté erst einmal – und manche leider auch ausschließlich – die hohe Hand“, so ein Kritikpunkt des Tierarztes. Er fordert daher: „Schaut den Pferden nicht nur aufs Maul, und vergesst eure Hände!“.
Die Reaktion von Philippe Karl ließ nicht lange auf sich warten. Auf seiner Homepage antwortet er in einem über 14-seitigen offenen Brief, in dem er seine Enttäuschung über Heuschmanns Wandel vom Bewunderer zum Kritiker zum Ausdruck bringt. In polemischer Form erläutert Philippe Karl seinen Standpunkt...
3.100 Zuschauer bescuchten das Event in Verden, auf dem Heuschmann und Karl Ihre Methoden vorstellten.
Dr. Gerd Heuschmann hinterfragt die Methode der sogenannten 'hohen Hand' und plädiert für ein Vorwärts-Abwärts-Reiten, wobei die Betonung auf Vorwärts liegt.
Fotos: Rika Schneider