Bayern schafft Ständerhaltung ab

Erfolg für den Tierschutz: ab 2014 ist auch im Freistaat Bayern die Ständerhaltung für Pferde verboten.

Die Regierung in München folgt damit Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Eine Expertengruppe des Ministeriums hatte 2009 festgehalten, dass eine dauerhafte Ständerhaltung von Pferden tierschutzwidrig ist. Deshalb wurde sie in ganz Deutschland abgeschafft - bis auf Bayern.

Um auch das südliche Bundesland zum Umdenken zu bewegen, hatte der Deutsche Tierschutzbund immer wieder gegen die Ständerhaltung protestiert. Zuletzt hatte er mit einer Musterstrafanzeige gegen einen Reiterhof im oberpfälzischen Seligenporten (Landkreis Neumark) versucht, ein Verbot zu erreichen.

Die Bemühungen der Tierschützer haben nun Erfolg gehabt: ab 2014 müssen auch die letzten knapp 140 Pferdebesitzer, die ihre Tiere noch in Ständern halten, ihre Ställe artgerecht umbauen.                            

 

 

 


Die Abschaffung der Ständerhaltung in Bayern ist ein
großer Erfolg. Zu hoffen ist, dass auch die vielen Pferde
in 24-Stunden-Boxenhaltung in Zukunft eine Auslauf-
möglichkeit erhalten.


Fotos: R. Schneider