Manolo Oliva
spanische Leidenschaft zu Pferd

Seine Leidenschaft ist die Doma Vaquera, das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Pferd. Doch nicht nur spanisch orientierte Reiter können von Manolo Oliva, der in Andalusien aufgewachsen ist, profitieren: Dressur-, Klassisch- und Westernreiter jeglichen Ausbildungsstandes sind in seinen Kursen willkommen. In seinen täglichen Equitana-Vorführungen im März 2003 in Essen wird der 34-jährige Spanier seine Ausbildungsmethoden von der Basis bis zur verfeinerten Hilfengebung demonstrieren.

"Es geht darum, Pferde mit Gefühl zu reiten, jeden einzelnen Körperteil des Tieres in der Bewegung mit minimalsten Hilfen zu kontrollieren, ganz gleich welche Reitweise geritten wird", erläutert der zweifache Familienvater seine Lehre. Das Reiten lernte er von Kindesbeinen an im "Doma-Vaquera-Stil", da seine ersten Lehrer echte Vaqueros waren, die noch täglich auf den Feldern mit Rindern arbeiteten. Im Alter von 15 Jahren lehrte ihn Manuel Ruiz, Reitmeister der "Real Escuela del Arte Ecuestre", die Disziplinen der Hohen Schule und die Arbeit am langen Zügel. Danach war es Luis Ramos Paul der Oliva in der Doma Vaquera ausbildete.

Nach einigen Jahren im Dressursattel unterwegs bildete er in Zusammenarbeit mit Western-Trainer Jean-Claude Dysli, dessen Hacienda in Olivas Nachbarschaft liegt, Quarterhorses in den Disziplinen Reining, Cutting und Working-Cowhorse auszubilden. Dabei waren seine Kenntnisse in der Doma Vaquera die beste grundlage, um seinen Westernreistil zu verfeinern. Die Doma Vaquera liegt dem Spanier deshalb so sehr, weil sie eine Mischung aus Dressur und Westernreiten ist.

 

Foto: K.-J. Guni
Foto: Schneider I Horses In Media

 

Infos: Uschi Klarer
Tel. o8195-159o