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Frauke Behrens:
mehr Gefühl in den Händen |
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Im Sattel drücken die Hände den Ausbildungsstand und das Feingefühl des Reiters aus, Schultern, Unterarme und Hände dienen dabei der Kommunikation mit dem Pferd. Dass die Zügelhilfen hinter den Gewichts- und Schenkelhilfen erfolgen sollten, ist den meisten bewusst. Dass dies aber alles andere als leicht ist, zeigen alltägliche Beispiele auf den Reitplätzen. Das Hauptproblem sind meist lang "antrainierte" Gewohnheiten, die nur durch regelmäßiges Üben in eine feine Zügelführung umgemünzt werden können. Regelmäßige Korrektur durch einem Ausbilder ist hier sinnvoll, in diesem Fall die eigene Betrachtung auf dem Bildschirm. Folgende Hinweise schulen das Anatomieverständnis und schulen die Motorik der Hand: 1. Zu hohe Handhaltung Der Reiter ist meist eine kleinere Person. Würde er die Hände tiefer nehmen, müsste er seine Arme komplett strecken. Die Unterarme werden als Balancestange eingesetzt, was die Bauchmuskulatur entlastet. Mit einer idealen Zügelhand-Armlinie werden Bauch- und Rückenmuskeln gleichmäßig gefordert. Trägt der Reiter die Hände in einem fast 90° Grad-Winkel vor seinem Bauch, entlastet er die Bauchmuskulatur. 2. Zu tiefe Handhaltung Der Reiter
ist eine größere Person, dessen Hände - würde er sie höher halten -
nicht über dem Widerrist, sondern irgendwo weiter vorne über dem Hals
liegen würden; er reitet mehr über die Bauch- als über die Rückenmuskulatur.
Hier verhält es sich genau umgekehrt als gerade oben erläutert: Dieser
Reiter benutzt vermehrt seine Bauchmuskulatur. Sitzkorrektur am Boden
zur Kräftigung der Bauch und Rückenmuskulatur für Reiter mit zu hoher
und tiefer Handhaltung: Legen Sie sich auf den Bauch, kommen Sie in
den Unterarmstütz und auf die Zehenspitzen. Ihr Hinterkopf, Ihre Brustwirbelsäule
und Ihr Gesäß bilden eine Linie. Halten Sie diese Position etwa 20 Sekunden
und atmen Sie regelmäßig weiter. 1. Übung 2. Übung Funktion der Hände beim Reiten
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