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Tipp von Ingolf Bender |
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Wenn der Reitplatz zum Schnee-Spielplatz
wird, die Temperaturen unter Null sinken und die glücklichen Paddock-
oder Offenstallpferde die Zeit draußen verbingen, hilft eine gute
Wintervorbereitung. Akzeptable chemikalische Frostschutzsubstanzen als Beimischungen zum Tränkwasser in Bottichen gibt es nicht, denn Pferde reagieren sehr empfindlich auf Beimengungen. Stets empfiehlt sich (auf lange Sicht gesehen) der Einbau einer beheizbaren Selbsttränke (zum Beispiel Nelson-Tränke) mit frostsicher verlegter Wasserleitung. Dazu sind für Strom-Erdkabel plus Heiztränke etwa 600 Euro zu veranschlagen. Um aber auch bei Frost eine kontinuierliche Wasserversorgung ohne Stromversorgung sicherstellen zu können, bietet der Handel frostsichere Tränken unterschiedlicher Funktion an. Interessant für Ställe ohne Stromversorgung oder auch Ausläufe ist entweder eine Klappentränke oder ein frostsicherer Hydrant (dazu muss immer ein Wasseranschluss frostsicher im Boden liegen). Ansonsten wäre die sogenannte Balltränke eine Lösung. Sie funktioniert rein mechanisch ohne elektrischen Strom: Durch ein Ballverschlußsystem wird auch bei Frost Wasser bereitgestellt, wenn die Zuleitung frostsicher isoliert und tief genug im Boden verlegt wurde. Zum Trinken wird bei diesem Tränkensystem der Ball heruntergedrückt und rollt während des Trinkvorgangs innerhalb des Gefäßes zur Seite. Diese Tränke kann auch bei geringen Frosttemperaturen mit Schlauchbefüllung verwendet werden. Kosten etwa 300 Euro. Ohne elektrischen Strom hält die Balltränke im Winter das Wasser frostfrei. |
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