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Wie Pferde schlafen und träumen |
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Ausgeschlafen? Wie Pferde sich erholen Während einige Pferde richtige Schlafnasen sind, sich von Traktoren, spielenden Weidekumpels oder Menschen nicht aus den Träumen reißen lassen, sind andere Pferde fast nie liegend zu sehen. "Mein Pferd hat eine Kolik" heißt es da bei manchen Kandidaten, die sich nur unter Gleichgesinnten hinlegen. Wie Pferde schlafen, wie viel Schlaf sie brauchen und ob sie auch träumen, lesen Sie hier. Wie schläft mein Pferd? Der
Unterschied zwischen Schlafen und Dösen im Stand ist für den Pferdebesitzer
oft kaum zu erkennen. Ein Pferd kann im Stehen und im Liegen schlafen.
Beide Phasen, in denen unterschiedliche Schlaftypen herrschen, sind
für die Erholung wichtig. Gleitet das Pferd von einem Stadium in ein
anderes ändert sein Körper die Haltung. Fällt es zum Beispiel vom Dösen
in den Schlaf, bleiben seine Augenlieder dabei vielleicht halb geöffnet,
sein Kopf und sein Hals aber fallen stetig tiefer. Schlafen im Stehen -
SWS-Schlaf (slow-wave sleep): Tiefschlaf zur Erholung
- REM-Schlaf (rapid eye movement): Der Übergang - Intermidiate
Sleep: Wann und wie viel schläft
mein Pferd? Die Einteilung von Schlaf ist für Pferde sehr wichtig, vor allem dann, wenn es sich einem vorgegebenen Tagesablaufs im Reitstall anpassen muss. Die meisten Pferde schlafen zwischen 20:00 und 5:00 Uhr oder in den zwei Stunden nach der Mittagszeit. Am frühen Nachmittag sollte die Aktivität im Stall deshalb minimiert werden. Wie alle "Nicht-Primaten" schlafen Pferde in mehreren über den Tag verteilten Einheiten, die immer ein oder mehrere Schlafzyklen aufweisen. Nachts schlafen Pferde etwa sechs Mal, wobei während dem Schlaf der längste Schlafzyklus 15 Minuten ist. Zwischen diesen Phasen kann auch gedöst werden. Ein erwachsenes Pferd schläft im Schnitt drei bis fünf Stunden am Tag, davon etwa die Hälfte liegend. Dösen sieht man es etwa dreieinhalb Stunden. Fohlen schlafen bis zu zehn Stunden mehr. Neben ihren Müttern ruhen sie ein Drittel ihrer Zeit, im Tiefschlaf bewegen Sie ihre Beine oft als würden Sie rennen. Es ist möglich, dass sie in dieser Phase lernen. Das Transportieren von Fohlen auf langen Strecken im Hänger ist deshalb nicht gerade empfehlenswert. Interessante Unterschiede
zeigen Studien an neugeborenen Fohlen: Während die jungen Stuten in
den ersten Wochen 42 Prozent ihrer Zeit ruhen, benötigen die kleinen
Hengste nur 20 Prozent Ruhezeit, die sie auch häufiger im Stehen verbringen
als ihre weiblichen Verwandten. In ihren ersten Lebenswochen liegen
sie nur 3,5 Prozent aufrecht, der Rest geschieht in der Seitenlage.
Ältere Pferde liegen selten länger als 15 bis 20 Minuten, da ihr Oberkörpergewicht
auf die Lunge drücken kann. Sind Pferde körperlich sehr instabil, legen
sie sich häufig noch weniger hin, da das Aufstehen zum enormen Kraftaufwand
für die alten Muskel und Knochen wird. Sie ruhen deshalb mehr im Stehen.
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![]() Text & Fotos: Rika Schneider I Horses In Media
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