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Das Einsprühen mit Fliegenschutzmitteln
oder sonstigen in Flaschen erhältlichen Produkten übe ich am Anbindebalken.
Dieser muss sehr stabil sein und auch das Halfter und der Strick sollten
aus festem Material sein. Ich binde mein Pferd maximal 30 Zentimeter
lang an.
Erst einmal ignoriere ich mein Pferd, auch wenn es herumzapelt
und sprühe ganz unspektakulär mit der Sprayflasche in der Luft umher.
Wichtig: Sprühen Sie zu beginn vom Pferd weg. Zur Übung können Sie die
Flasche auch mit Wasser füllen.
Schnaubt das Pferd oder erschrickt es, mache ich einfach weiter,
achte aber darauf, dass es nicht vom Wasser berührt wird.
Das Pferd hat bei diesem Thema primär Angst vor zwei Dingen: 1. Vor
dem Geräusch, das der Spender macht und 2. davor, dass dieses Geräusch
es auch noch berührt. Aus diesem Grund beginne mit der Geräuschgewöhnung.
Akzeptiert das Pferd mein Rumspritzen in der Luft, gehe ich hin
und streichle es mit meiner freien Hand. In einer weichen, aber immer
wiederholenden Bewegung berühre ich es am Hals und am Widerrist, während
ich mit der anderen Hand immer noch ab und zu in die Luft spritze. ann
sprühe ich im Gleichklang mit meiner Streichelbewegung einen leichten
Spritzer auf das Fell.
So mache ich dann weiter, bis das Pferd das Sprühen akzeptiert
hat und dieses nicht mehr als Gefahr ansieht.
Einer der größten Fehler, die viele Reiter machen ist, dass sie mit
ausgestrecktem Arm mit der Sprühflasche in der Hand auf das Tier losgehen
und sprühen. Für viele Pferde ist diese Herangehensweise zu bedrohend.
Hektische Reaktionen oder sogar ein Losreißen vom Balken kann die Folge
sein.
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Text & Foto: Schneider
I Horses
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Infos: Jean Claude
Dysli
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