Ausbildung: Mit Hilfe vom Profi zur Harmonie
Beritt ja oder nein?

Ob Reit-, Jung- oder Problempferd - das Miteinander von Mensch und Pferd gestaltet sich oft schwieriger als geplant. Wenn Harmonie und Leichtigkeit in den Hintergrund rücken und Streitereien im Sattel oder am Boden zur Regelmäßigkeit werden, ist die Zusammenarbeit mit einem Ausbilder hilfreich. Wann es sich lohnt, ein Pferd in Beritt zu geben, wie man den richtigen Ausbilder findet und worauf man bei der Suche achten sollte, lesen Sie bei Goodhorsemanship.

Am lockeren Zügel galoppiert das eigene Pferd über die weite Wiese, ein leichtes Einsitzen genügt und der Vierbeiner fällt weich in den Trab. Er überwindet mutig hölzerne Brücken, durchquert Bäche und meistert auf kleinen Schauvorführungen seine Aufgaben. Ein Pfiff und er kommt zum Weidetor getrabt, die Ohren gespitzt, freudig wiehernd. Das sind die Momente, in denen das Reiterherz aufgeht. In denen sich alle Sorgen rund um die Ausbildung oder Pflege des Pferdes in Luft auflösen.

Das lang ersehnte Freizeitpferd, das alles aus Liebe zum Besitzer tut, ist aber nicht selbstverständlich. Denn um ein sicheres, vertrauensvolles Pferd auszubilden bedarf es jahrelanger Erfahrung, die der durchschnittliche Reiter - auch wenn er schon seit Jahren reitet - oft nicht hat. Neben Geduld ist ein fundiertes Handwerk von Nöten, damit das Pferd Hilfen nicht missversteht und seine individuellen, mentalen und physischen Schwächen und Stärken berücksichtigt werden können. Vor allem Jung- und Problempferde stellen hohe Anforderungen an den Ausbilder.

Wenn der Liebling also nun am Halfter zieht, drängelt, unterm Sattel gegen die Zügel- und Schenkelhilfen geht, beim Aufsteigen nicht stehen bleibt, auf dem Gebiss kaut oder nicht in den Hänger will, ist das ein Ausbildungsmangel, der durch Hilfe eines Profis beseitigt werden kann.
Wie sich Sandra L. ihr zweieinhalb-jähriges Traumpferd kaufte, welche Höhen und Tiefen sie mit der Stute überwinden musste und warum sie ihr Pferd schließlich doch in Beritt gegeben hat, lesen Sie in folgendem Bericht.

• Pferdekauf – welches passt zu mir?

Eine große Ankaufsuntersuchung schützt den Käufer zwar davor, ein Pferd mit eventuellen körperlichen Mängeln zu erwerben, gibt aber keine Garantie für angelernte Verhaltensmuster oder den mentalen Zustand des Pferdes. „Das Größenverhältnis von Reiter und Pferd spielt beim Kauf ebenso eine Rolle wie der Charakter. Beides sollte zueinander passen“, rät Ausbilder Peter Kreinberg. „Eine sorgfältige Vorauswahl kann Sie davor schützen, sich Hals über Kopf in das für Sie unpassende Pferd zu ‚verlieben’.
Diese Kombinationen sollten Sie meiden:
• Kleine, leichte Person + großes, schweres Pferd
• 95 Kilo-Reiter + kleines, schmales Pferd
• hektischer Reiter + nervöses Pferd
• ruhiger Reiter + phlegmatisches, ruhiges Pferd
• unerfahrener Reiter + unerfahrenes, junges Pferd
Diese Konstellationen sorgen in den meisten Fällen für Kummer und Frust.
Sandra L.:
„Seit Jahren wollte ich einen Araber-Berber oder einen reinen Berber. Sie sind ein wenig eigensinnig (wie ich manchmal) und sehr Menschen bezogen – dieser Aspekt gefiel mir besonders. Den Gedanken, die Jugendjahre des jungen Pferdes mit zu erleben, fand ich besonders schön. Als ich meine Stute Mezzina vom Züchter kaufte, war ich keine Reitanfängerin mehr, so dass ich mir sicher war, ein Jungpferd ausbilden zu können. Zudem kaufen sich viele Leute Jungpferde, es ist zumindest üblich. Ein älteres Pferd hat eine uneinsichtige Vergangenheit, ich hätte Phasen in seinem Leben schon verpasst. Heute, wo ich sehe, wie unfair laienhafte Ausbildung dem Pferd gegenüber sein kann, würde ich mir nie wieder ein Jungpferd als Erstpferd kaufen. Ich möchte Mezzina nun nicht mehr missen - doch für die Ausbildungskosten, Kurse und Reitstunden, in die ich investiert habe, um mit ihr zurecht zu kommen, hätte ich mir auch ein solide ausgebildetes sechsjähriges Pferd kaufen können.

• Ausbildung des Pferdes, alleine oder mit Hilfe?

Beim Führen und Halftern fängt es oft an: Der Vierbeiner steckt nicht freiwillig die Nase ins Halfter, beim Führen bringt er den Zweibeiner durch Sätze und ständiges Wiehern ins Schwitzen. Er bleibt nicht stehen, überholt bei Zug am Halfter und frisst verbotenerweise am Wegesrand. Solche unharmonischen Spaziergänge sind nicht nur mit Jungpferden zu beobachten, auch ältere Pferde sorgen an der Hand häufig für angstvolle Momente beim Menschen. „Um ein Pferd so auszubilden, dass es die gewünschten Übungen vertrauensvoll ausführt, bedarf es sehr viel praktischer Erfahrung“, erläutert der Ausbilder die Vorrausetzungen. „Wenn man durch Übungen positive Erfolge erzielen kann, ist man auf dem richtigen Weg. Ist ein Reiter im Sattel und am Boden erfahren, ist er entschlossen, entscheidungsfähig, bringt er eine Sachlichkeit mit und hat er ein Konzept bei der Arbeit mit dem Pferd, dann hat er die grundsätzlichen Eigenschaften, die es dazu braucht, ein Pferd adäquat auszubilden. Unentschlossenheit und Konzeptlosigkeit hingegen, können das Pferd verwirren. Das Resultat: Ein Pferd, das unberechenbar in seinen Aktionen und Reaktionen ist, da es gelernt hat, Entscheidungen des Menschen zu missachten.“
Sandra L.:
„Nach kurzer Zeit im heimatlichen Stall fingen die Probleme schon an: Mezzina ließ sich nicht mehr vom Hof führen, buckelte, blieb stehen und ging eher rückwärts als vorwärts. Der Umgang mit Ihr wurde von Mal zu Mal schlimmer. Gott sei dank hatte ich jemanden am Hof, der mir bei der Bodenarbeit half, sonst hätte ich nicht gewusst, was ich tun sollte und aus Verzweiflung Ratschläge von jedem angenommen. Wäre ich da an den Falschen geraten, der Pferde mit Besen und sonstigen Gerätschaften in den Hänger zwingt, wären meine Probleme mit Mezzina sicher noch schlimmer geworden.“

• Wie finde und erkenne ich einen guten, zuverlässigen Bereiter

Jeder scheint Horsemanship in seinem Programmheft stehen zu haben, fast alle Ausbilder haben den Begriff schon einmal thematisiert. Da ist es schwer für den Laien den richtigen zu finden, bei dem das eigene Pferd auch wirklich gut aufgehoben ist. Denn nicht nur die Ausbildung muss stimmen, auch Haltung, Fütterung und Pflege sollte für das eigene Pferd die Beste sein. Schwer genug, den Vierbeiner in einem anderen Stall zu wissen, Sorgen über das Wohlbefinden des Pferdes sollten nicht aufkommen. Absolutes Vertrauen zum Trainer und in dessen Arbeit ist für ein positives Ausbildungsergebnis von Pferd und Reiter unerlässlich. Aus diesem Grunde sollten er genauer unter die Lupe genommen werden.
Folgende Punkte, sollten Sie nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Ausbilder mit Ja beantworten können:
• Kann er erklären, welche Bausteine das Pferd in seiner Ausbildung benötigt? Kann er sein Ausbildungskonzept klar strukturiert erläutern?
• Kann er auch für den Freizeitreiter leicht zu bedienende Amateurpferde ausbilden? (muss für den Besitzer nachreitbar sein)
• Ist er daran interessiert, den Besitzer regelmäßig in die Ausbildung - in Form von Reitunterricht - einzubeziehen?
• Darf der Besitzer sein Pferd auch mal unangemeldet besuchen?
• Gibt er im Sattel Ihr reiterliches Vorbild ab?
• Haben Sie mit Leuten gesprochen, die Pferde bei ihm in Ausbildung hatten? (Reputation)
• Legt der Trainer neben der Ausbildung im Sattel auch Wert auf Bodenarbeit, Geländearbeit und grundsätzliche Erziehung an der Hand?
• Verfügt er über eine Reitanlage, auf der adäquates Ausbilden von Pferden möglich ist? (Reitplatz, Halle, um auch bei Witterung Training zu ermöglichen, eventuell Round Pen?)
Sandra L.:
„Nachdem ich vor Jahren mal Reiturlaub auf der Anlage Goting Cliff von Peter Kreinberg gemacht hatte und mir der Reitunterricht bei seiner Tochter Svea in guter Erinnerung geblieben ist, schaute ich mir den Ausbilder auf Demos an. So würde ich gerne reiten können: Leicht, mit wenig Hilfen und einem glücklich aussehendem Pferd. Ich sah mir auch andere Trainer an, die Horsemanship propagierten. Einige sagten mir als Person nicht zu, andere waren zu weit weg. Auf einem Round Pen-Kurs von Kreinberg auf Goting Cliff, konnte ich dann seine Arbeit mit Jungpferden sehen, die Anlage unter Augenschein nehmen und mit Zuschauern sprechen. Ich hörte von zwei verschiedenen Gruppen, dass sie ihre Pferde dort in Beritt hatten, dies immer wieder tun würden und heute ganz glücklich mit ihren Vierbeinern sind. Da mein Anspruch ist, harmonisch, ohne Ziehen und Zerren, auf dem Platz und im Gelände reiten zu können, freundete ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, Mezzina in Beritt zu geben. Ich sah sie schon willig meinen Richtungsanweisungen folgen, freudig auf meine Hilfen wartend unter mir über Wiesen und Felder galoppieren - das wollte ich. Alleine würde ich dies nicht erreichen können, das wurde mir von Tag zu Tag bewusster.“

• Verträge

Nicht nur ein Berittvertrag auch ein Einstallvertrag schützt den Pferdebesitzer und Ausbilder vor eventuellen Missverständnissen. Ausbildungsdauer und der Umfang der Trainingseinheiten werden im Berittvertrag festgelegt, den jeder Ausbilder haben sollte. Teil- und Endziel der Ausbildung sollte definiert sein, damit der Reiter am Ende nicht enttäuscht nach Hause fährt. Auch die Häufigkeit der Reitstunden oder besondere Schwerpunkte (viel Geländearbeit) kann im Vorfeld festgelegt werden.
Festgehalten werden sollten auch die Kosten: Bei manchen Ausbildern ist die Stallmiete in den Berittkosten enthalten, andere rechnen Berittkosten und Stallmiete extra ab. Stellen Sie sicher, dass alle Kosten vorher besprochen und im Vertrag aufgenommen werden.
Sandra L.:
„Ich hatte mir den Berittvertrag ausführlicher vorgestellt und war auch überrascht, dass ich nur mein Pferd und Halfter da lassen sollte. Kein Sattel, kein Putzzeug. Für mich war dies eine Erleichterung, da ich nicht wusste, wo ich so schnell einen passenden Sattel für meine dreieinhalb-jährige Stute finden sollte. Kreinberg empfahl, in den Monaten nach einem Sattel für Mezzina zu schauen. Unter seinen Augen kaufte ich dann einen, der ihr noch heute gut passt.“

• Beritt - wie lange?

Bei den meisten Ausbildern bleiben Pferde mindestens drei Monate, Problempferde auch länger. Peter Kreinberg rechnet 100 Tage für die Grundausbildung eines Pferdes, also drei Monate und aufwärts. Für die Dauer ist ein Finanzplan nützlich, indem die Kosten für Beritt, Einstallung, Anfahrt, Reitstunden (nur bei einigen Trainern inklusive) und eventuelle Hotelübernachtungen aufgeführt sind.
Sandra L.:
„Auch wenn der Gedanke, mein Pferd 350 Kilometer von mir weg zu stellen, schmerzte, beschloss ich, dass die Mindestausbildungszeit von drei Monaten in Ordnung wäre. Nachdem ich dann gesehen habe, wie gut die Ausbildung für Mezzina und mich ist, hätte ich sie auch länger dort gelassen.“

• Die Ausbildung

„In der Grundausbildung lernt das Pferd, Hilfen zu akzeptieren, erzieherische Maßnahmen anzuerkennen - an der Hand und unterm Sattel. Da es sich in diesen drei Monaten in der Grundschule befindet, muss der Besitzer wissen, dass das Pferd danach nicht ‚fertig’ ist, sondern weiterhin Hilfestellung und Ausbildung benötigt. Er muss dem Pferd weiterhin entgegen kommen“, klärt der erfahrene Horseman auf. „Während der Ausbildung fördere ich den Reiter in seinen Schenkel-, Gewicht- und Zügelhilfen, versuche in der gegebenen Zeit vorhandene Fehlhaltungen zu korrigieren und die bestmöglichen Kompromisse für Reiter und Pferd herauszufiltern. Der Reiter muss lernen, Grenzen zu erkennen und dies kann er unter Anleitung auf sicherem Terrain am besten“, so Kreinberg. „Ziel ist es, dass er durch einfache Handhabung sein Pferd auch zuhause sicher reiten kann“.
Sandra L.:
„Für mich war sehr wichtig, mit dabei zu sein. Da mich aber eine drei bis vierstündige Autofahrt von meinem Pferd trennte, entschloss ich, einige Wochenenden hin zu fahren sowie eine komplette Woche am Ende. Ich telefonierte regelmäßig mit Kreinberg, um Mezzinas Fortschritte zu erfahren. Die erste Zeit wurde ohnehin viel Bodenarbeit gemacht, da war meine Abwesenheit nicht so schlimm. Ich habe mir das „Ohne-Pferd-Sein“ schlimmer vorgestellt, hatte aber absolutes Vertrauen zum Ausbilder. Mein Aufenthalt war sehr effektiv: Jeden morgen hatte ich eine Reitstunde auf Mezzina und nachmittags, wenn Kreinberg Berittpferde arbeitete, konnte ich noch mal reiten - Erlerntes umzusetzen, aber dennoch Fragen stellen zu können, war eine tolle Lernmöglichkeit.“

• Ohne Trainer zuhause – was nun?

In den ersten Tagen zuhause ohne Anleitung verzweifelt der Reiter oft, seelische Unterstützung durch den Reitlehrer fehlt. Hier heißt es Konsequent bleiben und sich an die gelernten Übungsschritte zu erinnern. „Logische Anleitungen, einfach nachzuvollziehende Übungen helfen dem Reiter auch zuhause weiter. Er soll sich am Pferd orientieren. Klappt was nicht, heißt es herauszufinden, woran es liegt. Eventuelles Nachlesen oder Anrufen kann da offene Fragen beantworten“, empfiehlt Kreinberg. „Für unerfahrene Reiter mit jungen Pferden ist aber auch regelmäßiger Reitunterricht sinnvoll. Haben sie einen Lehrer, der fachlich korrekten Unterricht am heimatlichen Stall gibt, und der sich zudem am Horsemanship-Gedanken orientiert, sollten sie diesen ruhig mal ausprobieren. Hierbei ist nur wichtig, dass der Reiter nicht zwischen zu vielen Ausbildungsmethoden hin und her springt, sondern einer Richtung treu bleibt. Denn zu viel verschiedene Einflüsse verwirren Zwei- und Vierbeiner zu beginn.“
Sandra L.:
„Wieder im heimatlichen Stall konnte ich nun all die Übungen machen, die ich bei Kreinberg gelernt hatte, eine Zusammenarbeit pendelte sich ein und Mezzina und ich machten Fortschritte und ritten sogar ins Gelände. Doch die positiven Reaktionen stagnierten nach einigen Wochen, Mezzina versuchte mehr und mehr meine Hilfen zu ignorieren. Nach etwa drei Monaten konnte ich diese Punkte mit Mezzina auf einem Kurs von Peter Kreinberg ausdiskutieren. Nun wusste ich was ich tun konnte, wenn meine selbstbewusste Stute andere Pläne hatte als ich. Im Gelände wurde sie immer lieber, ließ sich brav traben und auch galoppieren. Dennoch hatte ich - und habe ich noch heute - so viele Fragen. Ein Reitlehrer kam erst mal nicht in Frage - ich wollte es selber schaffen! Doch die Übungen auf dem Platz wurden schwieriger, meine Stute unterm Sattel immer dominanter und meine Ansprüche schraubte ich täglich runter, so das ich mich dann doch nach einem Lehrer umschaute: Der „typische“ Westernreitlehrer kam für mich nicht in Frage, rein Barock und Dressur auch nicht. Schließlich wurde ich fündig: Ein Ausbilder, der sich – wie Kreinberg auch – an der Klassischen Kalifornischen Reitweise orientierte. Allerdings muss ich nun mit dem Hänger zur Reitstunde fahren, abends spät nach der Arbeit, doch nehme ich diese Mühen gerne auf mich. Denn von nichts kommt nichts. Mezzina ist nun fünf Jahre alt, Verlade- und Reiseprofi, lässt sich lieb in fremder Umgebung reiten - Reitunterricht außerhalb hat also auch seine Vorteile. Ich lerne wöchentlich dazu, ohne Stress und Frust. Reitunterricht ist – vor allem für meinen Sitz – unabdingbar.“

Ein Jahr danach
„Bei einem Pferd wie dieser Berberstute, die sehr charakterstark Sandras Persönlichkeit immer wieder in Frage stellt, ist ein erfahrener Reiter von Nöten“, rät Kreinberg. In diesem Fall ist der Reiter aber kein Profi: Sandra ist über ein Jahr nicht geritten, mit Jungpferden hatte sie noch keinerlei Erfahrung. „Ich als Ausbilder versuche, das Pferd so auszubilden, dass es auf einfache Hilfen reagiert und für Sandra reit- und handelbar ist. Ein steiniger Weg wird es für beide sein, da die Kombination von eigensinnigem Jungpferd, das schon vor dem Beritt Unarten an der Hand entwickelt hatte, und Anfängerin eine ganz ungünstige ist (siehe auch Pferdekauf). Es ist also wichtig bei der Suche nach dem Pferd den Ausbildungsstand von Reiter und Pferd zu betrachten, um Problemen vorzubeugen. Sandra ist sehr ehrgeizig, bemüht und engagiert - eine Vorraussetzung mit der sie auf langer Sicht bei Mezzina Erfolg haben wird.“
Sandra L.:
Mit dem Kauf von Mezzina habe ich meinen lang gehegten Traum vom eignen Pferd verwirklicht. So viele Emotionen stecke ich in dieses Pferd, so dass die Ausbildung des Pferdes sehr schwer fällt. Ich bin kein Profi, fühle mich aber auch nicht als Reitanfänger und dennoch wäre ich alleine mit Mezzina gescheitert. Ohne einen Ausbilder, der mein Jungpferd versteht, dessen Bedürfnisse erkennt und seine Fähigkeiten fördert, hätte ich mir ein Pferd erzogen, das mich weniger respektiert hätte, zäher und unwilliger wäre - das Gegenteil von einem liebendem Partner. Durch die Ausbildung hat sich ein Miteinander entwickelt. Harmonie und Freude ist mir wichtig, doch kommt diese nicht von alleine: Man muss eine Menge dafür tun. Dass man so viel dafür tun muss, hätte ich allerdings nicht gedacht. Doch die Arbeit lohnt sich. Ich würde Mezzina immer wieder in Beritt geben und freue mich schon wieder auf die nächsten Kurse mit Kreinberg, die ich jeden Frühling und Herbst mit Pferd besuche.



Text & Fotos: Schneider I Horses In Media