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"Wollen Sie
nicht doch lieber den Braunen nehmen, er ist das bessere Pferd?", drängt
der Verkäufer. Ursula Liechti, Diplom-Astrologien und Kursleiterin für
Führungskräfte ist sich aber ihres Gefühls ganz sicher. "Ich fühlte mich
damals direkt wohl auf seinem Rücken", erinnert sich die Schweizerin heute
an den Kauf von Mr. Ginger, der ausschlaggebend für ihren zukünftigen
Wirkungskreis war. Schon als kleines Mädchen von den Sternen fasziniert,
studierte sie Astrologie in der Schweiz, praktizierte, gab Kurse und hielt
Vorträge. Plötzlich kam ihr die Idee: Ich erstelle ein Geburtsbild von
Mr. Ginger. "Das noch von mir mit der Hand gezeichnete Bild überraschte
mich: Mr. Ginger und ich wiesen überraschend ähnliche und ergänzende Konstellationen
auf - der Grund, warum ich mich in seinem Sattel sofort wohl gefühlt hatte.
Wir waren einfach für einander geschaffen."
Getrieben
vom inneren Forscherdrang entstand ihre Astrologie für Pferde, die schon
Mitte des 4. Jahrhunderts vor Christus ausgeführt wurde. Erfolg und Misserfolg
werden maßgeblich vom Menschen gesteuert Den Blick in die Sterne nimmt
Ursula Liechti für Reiter- Pferdpaare gerne. Dabei geht es aber nicht
um irgendeine mystische Zauberei, sondern darum, die einzelnen Charaktere
zu definieren. "Ich erfasse das Wesen des Pferdes mit seinen Charaktereigenschaften,
Talenten und Fähigkeiten", erklärt Liechti. "Reiter und Pferd sind zwei
unterschiedliche Lebewesen, die miteinander harmonieren wollen. Der Reiter
muss sich bewusst darüber sein, dass er seine Handlungen durch seine Einstellungen
Gedanken und Gefühle prägt. Und diese bestimmen den Umgang und die Erfolge
mit dem Pferd. Der Reiter gibt seinem Pferd einen Rahmen vor, auf Grund
dessen die Reaktionen und Leistungen des Pferdes ausfallen.
Erfolg
und Misserfolg werden dabei maßgeblich vom Menschen gesteuert
Und genau
hier setzt die Schweizerin mit ihrer Astrologie an: "Anhand von Geburtsdatum,
-ort und wenn möglich -zeit des Pferdes erstelle ich ein Persönlichkeitsprofil,
was einer Potenzial-Analyse gleichkommt", beschreibt sie ihr vorgehen.
"Diese gibt Auskunft über die Charaktereigenschaften, Fähigkeiten, Eignung,
Stärken und Schwächen, Leistungs- und Lernvermögen, Sinn für die Formbarkeit,
Ehrgeiz, Kämpfertum sowie über seine Kooperationsbereitschaft.
Reiter
und Pferd vereinen
Wird zu der
Persönlichkeitsanalyse des Pferdes der Besitzer oder Reiter dazu genommen,
erhalten wir Aussagen über die Partnerschaft. Diesbezüglich kann auch
die Eignungsfrage des Reiters beantwortet werden. Der Nutzen dieser Analysen
liegt darin, dass der Besitzer Gewissheit über sein Pferd hat "ich weiß,
mit wem ich es zu tun habe". Er hat schnelleren Zugang zu seinem Pferd
und kann sich voll auf die Beziehung einlassen. Der Reiter weiß, wo er
ansetzen kann. Beim Pferd und bei sich selber. Er kann auch seine eigenen
Stärken und Schwäche genauere unter die Lupe nehmen und an ihnen arbeiten.
Analysen
für den Erfolg im Sattel
- Eignungsanalyse
für Spring-, Dressurpferde, Galopper, Traber, Distanzrennpferde, Western
- Partnerschaftsanalysen für den Besitzer, Reiter, Trainer, Jockey, Fahrer
und das Pferd
- Standortbestimmung für Besitzer, Reiter, Trainer, Jockey, Fahrer und
Pferd
- Verhaltensschwierigkeiten beim Pferd
- Gesundheitliche Störungen beim Pferd
- Concours-, Turnier-, Einsatzplanung
- Wichtige Starttermine
- Entscheidungshilfe beim Kauf eines Pferdes (in Kombination mit einer
Eignungsanalyse)
- Mentale-Arbeit, Mental-Training
Die vier
Elemente prägen den Charakter
Die vier Elemente
Feuer, Wasser, Erde und Luft bilden die Grundlage des Geburtsbildes, sozusagen
das Fundament, auf welchem dann weiter aufgebaut wird. Die Tierkreiszeichen
Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze,
Steinbock, Wassermann und Fische, die je einem Element zugeordnet sind,
zeigen die Charakterstärken und -schwächen auf. Kennt man diese, kann
man die Stärken fördern. Häufig werden unbewusst die Schwächen gefördert,
was zu Problemen im Umgang und im Sattel führt. Das Erstellen des Pferdehoroskops
kann dem Reiter bei Schwierigkeiten, beim Pferdekauf, bei der Förderung
seines Jungpferdes oder bei der Zucht weiter helfen. Folgende Elemente
beschreiben den jeweiligen Pferdetypen und dessen benötigter zweibeiniger
Partner.
Das Pferd
im Element Feuer
Zugehörige Zeichen: Widder, Löwe, Schütze
Feuer ist das Element der Wärme und Farbigkeit. Der in diesen Zeichen
Geborene will handeln, alles basiert auf Aktivität und Bewegung. Das Feuer-Pferd
sprüht vor Lebensfreude und erlebt sich am besten über Bewegung, was es
in einem enormen Vorwärtsdrang und Leistungsbereitschaft ausdrückt. Dieses
Pferd will immer mit dem ganzen Herzen dabei sein, kann sich mit Feuereifer
ungestüm in neue Aufgaben stürzen. Das verleiht ihm Stolz und somit eine
wundervolle Ausstrahlung. Ein Geschenk des Feuers an das Pferd ist der
Eigenwille, den der Reiter nicht unbedingt als Geschenk ansieht. Diese
Eigenwilligkeit ist eine Stärke des Pferdes, kann sich aber auf der anderen
Seite auch als Schwäche zeigen. Dies muss nicht sein, wenn der Reiter
um die Eigenwilligkeit seines Reiters weiß und diese nicht als persönliche
Herausforderung annimmt. Dann kann er das Pferd ausbilden und es kann
mitdenken und der Reiterhand vertrauen. "Oft bekomme ich von Reitern zu
hören: mein Pferd ist frech. Vielleicht hat es als Feuer-Pferd nur mehr
Kampfgeist als andere Pferde? Hier kann es lernen mit dem Reiter zusammen
für etwas zu kämpfen.
Das Pferd
im Element Erde
Zugehörige Zeichen: Stier, Jungfrau, Steinbock
Das Bedürfnis, etwas zu formen und damit Struktur zu geben ist dem Erd-Geborenen
wichtig. Mit Formlosigkeit kann er nur schwer umgehen, Struktur ist etwas,
das ihm Sicherheit gibt. Das Erd-Pferd ist der Arbeiter unter den Pferden,
es bietet sich dem Reiter an, nichts ist ihm viel. Dieses Pferd will gebraucht
aber nicht verbraucht werden. Überforderung ist keine Motivation, sondern
endet in gebrochenem Selbstvertrauen und physischen Schäden. Denn jedes
Pferd hat eine gesunde und natürliche Bremse, indem es auf stur und auf
‚nichts-geht-mehr' stellt. Dieses Pferd lässt sich aber dennoch mehr als
andere an seine Grenzen führen, über diese Hinaus darf es allerdings nur
vorsichtig geführt werden. Dieses Pferd mag Detailarbeit, was bei Dressurlektionen
wichtig ist, seine Schwere trägt zur Vollendung und zur Stärke des Ausdrucks
bei.
Das
Erd-Pferd lernt eher langsam, was seinem Können aber keinen Abdruck tut,
da es Gelerntes gut speichert und es für den Reiter abrufbar ist. Das
erdbetonte Pferd vermag viel zu leisten, jedoch muss dies in seinem Tempo
geschehen.
Das Pferd
im Element Wasser
Zugehörige Zeichen: Krebs, Skorpion, Fische
Dies
ist das Element der Gefühle und der Sensibilität. Der Wasser-Typus braucht
emotionale Sicherheit und versucht immer, eine persönliche Verbindung
aufzubauen. Reiter, die in ihrem Geburtsbild das Element Wasser besonders
betont haben, spüren von Geburt an, dass auch unsichtbare Faktoren eine
Rolle spielen. Da gibt es noch viel mehr, was ein Lebewesen beeinflusst
- und das erzählen sie dann einem Luft-Typen, der sich nur von seinem
Verstand leiten lässt. Das Wasser-Pferd nimmt für sich in Anspruch, das
‚Sensibelchen' unter den Pferden zu sein. Jeder, der es wagen sollte daran
zu zweifeln, wird - wenn die Zeit reif ist - eine diesbezügliche Belehrung
erhalten. Da das Wasserpferd stark von seinen Gefühlen beherrscht wird,
ist es wichtig emotionale Sicherheit aufzubauen - stürmische Reiter mögen
sie nicht. Durch die sind sie gezwungen sich zum Schutze ins Innere zurückzuziehen.
Bei ruhigen, klaren Vorgaben öffnet es sich, schöpft Vertrauen, lernt
und bringt seine Feinfühligkeit und Sensibilität wundervoll zur Geltung.
So ein Pferd, das stark von äußeren Stimmungen beeinflusst wird, reagiert
äußerst feinfühlig auf die Wünsche des Reiters. Das Wasser-Pferd braucht
also einen besonders verständnisvollen Reiter, der aber nichts desto trotz
mit ihm umgeht und ihm dadurch Sicherheit gibt. Nur mit Verständnis ist
es auch nicht getan.
Das Pferd
im Element Luft
Zugehörige Zeichen: Zwilling, Waage, Wassermann
Dieses Pferd hat die Leichtigkeit für sich gepachtet und liebt die Geschwindigkeit.
Leichtfüßig trabt es von dannen und lässt einen staunenden Menschen zurück
oder wartet mit einem ganz eigenen Charme auf. Es ist um Ideen nie verlegen.
Haben Sie ein Pferd, das Tür und Tore öffnen kann, handelt es sich sicher
im ein Luft- Pferd. Das Luft betonte Pferd muss immer etwas in Gang setzte,
ja keine Langeweile aufkommen lassen. So ist es oft dieses Pferd, das
Bewegung in eine Gruppe bringt. Es ist meist beweglich und leicht. Das
heißt aber nicht, dass so ein Pferd automatisch ein Dressurtalent ist.
Denn fehlt ihm das Element Erde im Geburtsbild, wird es die notwendige
Feinarbeit nicht leisten können und im Training schnell überfordert oder
überlastet sein. Sich konstant einer Übung zu widmen ist nicht seine Stärke.
Er ist kein Kämpfer wie das Feuerpferd, dennoch macht er mit großer Freude
mit. Dem Lufttypus Disziplin beizubringen, ist kein leichtes Unterfangen,
denn es möchte immer wieder die Ungezwungenheit spüren und sich in der
Leichtigkeit erleben.
Text: Schneider
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Foto: K.J.
Guni
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Ausstrahlung,
Vorwärtsdrang, Leistungsbereitschaft und Eigenwille sind die Qualitäten
des Feuer-Pferdes. Letzteres aber nur, wenn der Reiter es als Geschenk
und nicht als persönliche Herausforderung annimmt.
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Infos:
Individuelle Horoskop-Erstellung
für Reiter, Pferd oder Reiter-Pferd-Paar
Ursula Liechti I 8566 Engelswilen
I ursula.liechti@astropraxis.ch I
www.astropraxis.de I Tel. 41/71/6991906
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Foto: K.J.
Guni
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Bodenständig,
mit Freude am Detail und genügend Schwere zeigt sich das eher langsam
aber dauerhaft lernende Erde-Pferd gut in der Arbeit.
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Astrologie
in der Geschichte
Alte, handgemalte Sternbilder wie die Katze oder das Einhorn verraten
die Wichtigkeit der Sternenkonstellationen in der Geschichte.
Die Astrologie und Astronomie, deren Vorstufen die Kalenderkunde
in Ägypten, China, bei den Azteken und Mayas liegen, gelten als
älteste Wissenschaften. Ihre Geschichte lässt sich bis 4000 vor
Christus zurückverfolgen. Sternenbeobachter in Babylon brachten
den Stand der Gestirne in Zusammenhang mit dem Geschehen auf der
Erde und gingen davon aus, es handle sich um göttliche Zeichen.
Erst in der spätbabylonischen Zeit forschten die Gelehrten nach
Gesetzmäßigkeiten in den Abläufen am Himmel und entwickelten die
ersten Vorausberechnungen astronomischer Konstellationen. Dies
war der Beginn der individuellen Geburtsastrologie. Die griechischen
Gelehrten entwickelten daraus die hellenistische Astrologie und
die individuelle Geburtshoroskopie. Welche Sternenkonstellation
im Geburtsmoment herrschte war von großer Bedeutung. Sterndeuter
mussten schauen, ob mit den geborenen Fohlen der Herrscher Ruhm
und Ehre erlangt werden konnte.
Bis 11 nach Christus beeinflusste die Astrologie Politik und Alltag
und geriet dann, bekämpft von der Kirche, fast in Vergessenheit.
Fachbücher über wurden verbrannt, Astrologen flüchteten unter
Androhung der Todesstrafe nach Persien. Erst mit den Arabern kamen
sie wieder ins christliche Abendland. Ihre Höchstzeit hatte die
Astrologie zwischen 1450 und 1650, sie wurde an Universitäten
gelehrt und für die Astrologie bedeutende Männer wie Kupernikus,
Paracelsus oder Kepler sorgten für deren Ausbreitung.
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Foto: Schneider
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Seine Feinfühligkeit
bringt das ‚Sensibelchen' unter den Pferden bei einem ebenso feinfühligen,
aber klaren und sicheren Besitzer am besten zum Ausdruck.

Foto: Schneider
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Foto: Schneider
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Schnell und
leicht: das Luft-Pferd hält alle auf Trab, hat ständig Flausen im Kopf
und zeichnet sich durch Freude bei der Arbeit aus.

Foto: Schneider
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"Das
Zusammentreffen von zwei Persönlichkeiten ist wie die Mischung zweier
verschiedener chemischer Körper: Tritt eine Verbindung ein, so sind beide
gewandelt."
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