Cover-All: Hallensysteme, die mitwachsen
Unter Dach & Fach

Ob es die praktische Lagerhalle, die optisch ins Auge fallende Reithalle oder der Offenstall für Pferd und Vieh ist - für Landwirt Peter Hofmann und Reitstallinhaber Herwig Scheuringer stand beim Kauf einer Halle eines fest: Es muss eine individuell entwickelte Cover-All-Halle sein. Welche enorme Flexibilität die auf- und abbaubaren Hallen bieten, lesen Sie hier.

Mobilität erhalten, den landwirtschaftlichen Betrieb ausbauen, zukunftsorientiert Denken und Handeln - für viele Landwirte ist der Bau einer neuen Lager-, Vieh- oder Reithalle ein schwieriges Unterfangen. Neben der finanziellen Belastung müssen sie sich auf einen permanenten Hallenstandort festlegen. Landwirt Peter Hofmann ist dabei keine Kompromisse eingegangen und setzt auch in Zukunft auf Flexibilität: „Mit dem Errichten meiner zwei Cover-All Lagerhallen und der Reithalle stehen mir auch in den nächsten Jahren alle Möglichkeiten offen: Ich kann sie umsetzten, vergrößern, erneuern oder sogar gebraucht wieder verkaufen.“ Mobilität und Wirtschaftlichkeit sind dem Hessen wichtig. „Durch die oft vereinfachten Baugenehmigungen für Cover-All Hallen ist die Abwicklung oft einfacher und schneller, ohne dabei Qualität einsparen zu müssen. Das unglaublich gute Klima innerhalb der stabilen Hallen kommt den Tieren, dem gelagerten Futter und den Reitern entgegen“.

Doch nicht nur Landwirte profitieren von dem Hallensystem: Auf der Sun Valley Ranch in Österreich staunen Lehrer, Reiter, Stallbetreiber und Pferde täglich, wie angenehm so eine durchdachte Halle sein kann. Während zwei Reiter in dem praktischen Vorraum warten, reiten die anderen ihre Pferde schon warm. Es ist unwahrscheinlich ruhig, luftig und hell in der Halle, was die Zwei- und Vierbeiner dem ausgeklügelten Hallensystem der Firma Cover-All verdanken: Konstruiert aus einem Stahlgerüst und bespannt mit einem extrem widerstandsfähigem Gewebematerial, schützt diese Halle vor Regen, Wind und Hitze.
„Das natürliche Licht ist ein enormer Vorteil bei der Arbeit und dazu noch energiesparend“, erzählt Ranch-Inhaber Scheuringer, der seine Halle ganz individuell hat angelegen lassen. Mit einem Außenmaß von 22 x 52 Metern ist sie mehr als nur eine bloße Reithalle. „Die eigentliche Reitfläche beträgt 20 mal 40 Meter. Davor habe ich einen freien Raum geschaffen, den man zum Aufsatteln aber auch zur Lagerung verwenden kann“. Der Züchter, der schon immer ein Auge auf diese Hallen geworfen hatte, nutzt diese vorwiegend für Reitkurse.

Er weist mit der Hand auf die in der Decke eingepassten Schornsteinlüfter und verrät ihren Vorteil: „Die Seitenwände sind mit Windschutznetzen versehen und sorgen neben der Deckenbelüftung für sehr gute Luftzirkulation. Das macht die Arbeit unterm Dach auch im Sommer bei hohen Temperaturen sehr angenehm. Als sehr positiv empfinde ich die gute Akustik in der Halle, die vor allem bei den Seminaren sehr wichtig ist“.
Der Österreicher legt neben der Optik auch Wert auf den finanziellen Aspekt: „Hier konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich habe eine hübsche Holzfront aus Lerchenholz gewählt, die gut auf den Hof passt, der Preis bei Kauf oder Leasing ist äußerst angemessen. Für Pächter ist der größte Vorteil, dass man die Halle beim Umzug einfach mitnehmen kann. In meinem Fall bin ich mir nicht sicher, ob meine Kinder den Betrieb später übernehmen möchten. Und eine gebrauchte Cover-All Halle lässt sich einfach wieder verkaufen. So bin ich auf der sicheren Seite“.

Sebastian Hünnekens, zuständig für den Vertrieb der Hallen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Beneluxstaaten, sieht für Landwirte und Reitstallbesitzer die Hallenvergrößerung als großen Vorteil an: „Möchte der Betreiber eine größere Halle haben, gibt es zwei Möglichkeiten: Der Kunde kann seine jetzige Halle bei uns in Zahlung geben und erhält eine größere, neue oder gebrauchte Halle oder er lässt seine Halle einfach verlängern.“
Gebrauchte Hallen gibt es in verschiedenen Größen, der Wiederverkaufswert einer sechs bis acht Jahre alten Halle liegt bei etwa 60 Prozent. Der Erfolg des Hallen-Konzeptes spricht für sich: Weltweit hat Cover All über 30.000 Hallen errichtet. In den europäischen Ländern sieht man die Hallen in Pferdebetrieben als Reithallen oder Offenställe und in landwirtschaftlichen Betrieben als Viehställe oder Lagerhallen.

Text: Horses In Media




Fakten, Formen und Farben: Das Hallengerüst ist konstruiert aus Viper-Stahl, einem der stärksten Industriestähle auf dem Markt, und bis 95 Meter freitragend erhältlich. Es ist nicht vergleichbar mit einer Zeltkonstruktion, denn während diese schon bei leichtem Wind rappelt, bleibt die an jedem Pfeiler gespannte Polyethylenplane – nicht zu verwechseln mit PVC – ruhig. Das Spannsystem liefert etwa 4,6 Tonnen Spann- und Widerstandskraft. So würde es bis zu 400 Kilogramm Schnee pro Quadratmeter standhalten, ein Zelt bloß bis zu 26 Kilogramm. Es gibt seit neustem 15 Jahre Garantie auf das Gewebematerial. Die Stahlrohrkonstruktion kann rund oder gewölbt, die Bespannung zwei- oder mehrfarbig sein. Die Farbwahl hat dabei Einfluss auf das Licht und die Helligkeit innerhalb der Halle: Bei einer Kombination mit viel Weiß wird’s taghell, fast grell. Ein leichter Beigeton oder Weiß mit Grün hingegen dämpft das Licht. Wer es lieber etwas natürlicher wünscht, kann die Hallenfront mit Holz verkleiden lassen oder im Innenraum eine hölzerne Bande einbauen lassen – der Kunde bestimmt den „Look“. Geliefert und erbaut ist die Halle vom Team der münsterländischen Firma innerhalb von acht bis zehn Wochen.

Infos: Cover-All Deutschland GmbH, Im Hook 10,
48607 Ochtrup, Tel. 02553/7229-0, Fax 02553/7229-29,
E-Mail: info@coverall.de, www.coverall.de