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Dr. Barbara Schöning:
Futterneid - was tun |
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Bei diesem Verhalten muss man unterscheiden zwischen Pferden, die grundsätzlich verfressen sind oder die andere Pferde wegscheuchen, um ihren Status in der Herde deutlich zu machen. Wird im Freien gefüttert, sollten die ranghohen Tiere immer als erstes gefüttert werden. Die anderen Pferde erhalten dann ihr Raufutter in größerer Entfernung, um einem Kampf aus dem Weg zu gehen. Ist der Auslauf nicht groß genug, sollte dort auch nicht gefüttert werden. Die Pferde sollten dann zum Fressen in den Stall kommen. Um das Verhalten eines Pferdes zu ändern, dass sobald der Futterwagen naht aggressiv oder ungeduldig in der Box steht, muss es den Futterreizen gegenüber desensibilisiert werden. Hört es den Futterwagen drei Mal täglich, pünktlich zur gleichen Zeit, weiß es genau was kommt. Deshalb ist es hilfreich, den Wagen mehrmals am Tag, in ungleichen Zeitabständen durch die Gasse zu fahren - ohne zu füttern. Das Pferd lernt dann, dass der Wagen nicht immer Fressen bedeutet und schon bald lohnt es sich nicht mehr, bei dessen gegen die Türe zu treten. Hilfreich ist auch, zeitlich etwas versetzt zu füttern, so dass der Trog nicht immer um dieselbe Zeit gefüllt wird. |
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