| Kurze Wintertage - wirkt sich weniger Licht auf das Verhalten vom Pferd aus? |
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Pferde, die das ganze Jahr über in der Box stehen und kaum Auslauf erhalten, zeigen im Winter nicht zwangsläufig Verhaltensränderungen im Verhältnis zum Verhalten im Sommer. Es ist noch nicht erforscht, wie sich die verkürzten Lichtzeiten in den kalten Monaten auf das Gemüt und die Leistungsbereitschaft des Pferdes auswirken. Allerdings weiß man, dass Nagetiere auf weniger Tageslicht mit Veränderungen ihrer Angststeuerung reagieren. Pferde sind Fluchttiere und ein rechtzeitiges Erkennen von Raubtieren auf der Entfernung ist für sie lebensrettend. Je weniger Licht vorhanden ist, je dämmriger es ist, desto höher ist die Alarmbereitschaft des Pferdes und somit dessen Stresslevel. Steht Ihr Pferd im Winter in der Box und im Sommer auf der Weide, sollten Sie den Übergang so weich wie möglich gestalten und es nicht von heute auf morgen einsperren: Über einige Wochen hinweg kann die Weidezeit verringert werden. Optimal wäre ein Winterauslauf mit Sozialkontakt, die nötige artgerechte Haltung, die es braucht, um langfristig gesund zu sein. Sorgen Sie im Winter für Abwechslung: Bodenarbeit, Spazieren gehen, Stangenarbeit, Longieren, Reiten - ein Pferd, das sechs Monate nur Reithalle und Box zu sehen bekommt, kann Stress aufbauen, unerwünschtes Verhalten wie Koppen, Weben oder Giften entwickeln und ist anfälliger für Krankheiten. |
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